Out for Art
Jugend Kuratiert
at
Haerder Center, Lübeck Germany
10 December 2021 – 29 January 2022

Three video works
Solo Show
at
Paper Gallery , Prishtina, Kosovo
22 Oktober – 21 November 2021
Camera Isolata
22 November – 21 December 2021
Wash Your Blues
22 December 2021 – 21 January 2022
An authentic woman solves all knots
Kohle, Motor, Absperrband
https://vimeo.com/523454454
Ein Projekt im Rahmen von “Artist in Quarantine”, nachtspeicher23 e.V., Hamburg

Isola
March 01. – 20. 2021
group show with
Nir Alon, Peter Boué, Marcia Breuer, Kyung-hwa Choi-ahoi,
Manfred Eichhorn, Farideh Jamshidi, Naho Kawabe, Sabine Mohr,
Nikos Valsamakis, Nobuko Watabiki
at
Galerie Hengevoss-Dürkop
Klosterwall 13, 20095 Hamburg
digital viewing only or please contact the gallery

Artist in Quarantine
January 10. – 31. 2021
some charcoal installations
viewing only from the show window of Lindenstraße 23, Hamburg
and on Instagram of nachtspeicher23
Camera Isolata
Online art project by Naho Kawabe
Participants: Jane Brucker, Miss Hawaii, Henrik Malmström,
Setbyol Oh, Yohei Yama, Ziyun Wang
Supported by Hamburgische Kulturstiftung,
Hilfsfonds “Kunst kennt keinen Shutdown” 2020
STREET POETRY
48h Neukölln
2020 June 19, online
presented by UrbanArtWeekend II
curated by Coco Bergholm
web-based art project
https://camera-isolata.nahokawabe.net
“Camera Isolata” wurde durch eine Förderung von der Hamburgischen Kulturstiftung ermöglicht angesichts der Sars-Cov-19-Pandemie und deren Begleiterscheinungen. Das Motto des Hilfsfonds der Kulturstiftung lautet “Kunst kennt keinen Shutdown“.
Der aus dem Lateinischen abgeleitete Begriff “Camera Isolata” charakterisiert einen geschlossenen und isolierten Raum – konkret und symbolisch. Camera Isolata ist gleichsam der Raum, in dem wir uns während der Pandemie isolieren. Gleichzeitig bezieht sich der moderne Gebrauch des Wortes Kamera auf ein elektronisch-optisches Gerät, nämlich die Kamera, die oft in einem Computer oder einem Smartphone eingebaut ist und meist nur einen Teil des Menschen – den oberen – zeigt, der wie aus dem realen Raum geschnitten erscheint und in den virtuellen Raum gesendet wird. Auf diese Weise wird Camera Isolata zu einem Online-Raum, der sein geografisches Zentrum irgendwo in Unterseekabeln tief im Ozean hat.
Als Wächter der Camera Isolata habe ich eine fiktive Figur gewählt, die von einem fossilen, aber immer noch existierenden Tier, dem Nautilus. Dieses Lebewesen, das seit etwa 500 Millionen Jahren in den Ozeanen lebt, hat mehrere ausgehöhlte Kammern (Kamera) in seiner Schale. Seine uralten Augen haben keine Linse und funktionieren wie eine Camera obscura.
Das Projekt “Camera Isolata” besteht aus drei Experimentier-Videos mit sechs Künstlern, die ich eingeladen habe:
Jane Brucker, bildende Künstlerin, USA
Miss Hawaii, Musiker, Japan
Henrik Malmström, Photograf, Argentina
Setbyol Oh, Licht Designerin, Deutschland
Ziyun Wang, Malerin, China
Yohei Yama, Maler, Vietnam
Auf der Website befinden sich drei Videos von je zwei unverhofften Begegnungen, denn die zusammengeschalteten Künstler und Künstlerinnen haben sich zuvor persönlich nicht gekannt und wussten nichts von ihren jeweiligen künstlerischen Schwerpunkten, bevor sie, nur kurz von den Spielregeln informiert, durch ein Online-Kommunikationstool aufeinander trafen. Ein weiteres Video präsentiert die drei Begegnungen zeitgleich. Die Website wird von sechs kurzen Texten über den Alltag der Künstler und Künstlerinnen während der Sars-Cov-19-Pandemie begleitet.
Wenn der Wächter das Ende der Quarantänezeit signalisiert, nimmt jeder/jede isolierte Künstler*in ihren/seinen noch laufenden Computer in die Hand und geht hinaus, bis die WiFi-Verbindung abbricht, was die Grenzen unserer sozialen Verbindung symbolisiert.
Videosound: Veit Kenner
Lektorat: Helmut Kostreba, Masaya Kawakatsu